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Vertragsgemäße Übergabe

Ein großer Teil der Betriebe im Gastgewerbe wird in gemieteten oder gepachteten Räumen geführt. Sowohl die Höhe des anfallenden Miet- bzw. Pachtzinses wie auch die wirtschaftlichen Auswirkungen der in den Pachtverträgen getroffenen Vereinbarungen waren deshalb schon immer ein wichtiges Thema für die Branche. Für den wirtschaftlichen Erfolg und die „Zufriedenheit“ mit dem Pachtvertrag ist es entscheidend, vor Vertragsunterzeichnung die wirtschaftliche Tragfähigkeit des geforderten Pachtzinses zu überprüfen bzw. einzuschätzen. Allerdings darf die Einschätzung der Höhe des Pachtzinses nicht den Blick dafür trüben, dass wirtschaftliche Belastungen aus dem Pachtvertrag nicht alleine durch die vereinbarte Höhe der Pacht entstehen.

So können innerhalb der Vielfalt der Vertragskonditionen dem Pächter Pflichten auferlegt werden, die ganz erhebliche wirtschaftliche Belastungen und finanzielle Konsequenzen beinhalten, die weit über die Höhe des Pachtzinses hinausgehen: Nebenkosten, Vereinbarungen zur Instandhaltung und Instandsetzung, die Konzessionsfähigkeit des Objektes, Auflagen zur Betriebsführung oder andere Aspekte. Derartige Vereinbarungen beginnen mit der Unterzeichnung des Vertrages und können auch bei Vertragsende und Rückgabe des Objektes noch nachwirken.

  • Das Pachtobjekt: Die präzise Beschreibung des Pachtobjektes soll gleichermaßen die dem Pächter zur Nutzung zur Verfügung stehenden Räume und Flächen bestimmen wie auch seine räumliche Zuständigkeit und Verantwortlichkeit festlegen. Ohne präzise Beschreibung der verpachteten Räumlichkeiten kann es schnell zu Missverständnissen und Auseinandersetzungen zwischen den Vertragsparteien, aber auch mit Ordnungsbehörden und Nachbarn kommen.
  • Die Art der Bewirtschaftung: Bereits nähere einschränkende Bezeichnungen in Bezug auf die Art der Bewirtschaftung wie „bürgerliche Gaststätte”, „gehobenes Speiserestaurant” oder „traditioneller Bierausschank” geben dem Pächter keine Möglichkeit, im Rahmen eines langfristigen Pachtverhältnisses das Angebotskonzept des Betriebes zu verändern.
  • Instandhaltung und Reparaturen: Über kein anderes Thema wird in der Praxis zwischen Verpächter und Pächter soviel gestritten wie über den Bereich Reparaturen, Instandhaltung und Renovierung. In vielen Verträgen heißt es “bei Bedarf”, “je nach Erfordernis”, “nach eigenem Ermessen” oder ähnliches. Hier ist der Streit darüber, was “Bedarf” bzw. “Erfordernis” ist, vorgegeben.

 

Neben einer Ermittlung der wirtschaftlich tragfähigen Pacht unterstützen wir Sie als Pächter oder Verpächter bei Beginn oder bei Beendigung des Vertragsverhältnisses im Rahmen der Begutachtung der vertragsgemäßen Übergabe des gastgewerblichen Betriebes über die Erstellung eines Übergabeprotokolls oder die Dokumentation des mitverpachteten Inventars.


Kostenfreies Arbeitsgespräch

Wir bieten Ihnen grundsätzlich vorab ein kostenfreies Arbeitsgespräch in unserem Hause, um die Aufgabenstellung konkret zu besprechen und die erforderlichen Maßnahmen resp. Inhalte gemeinsam zu diskutieren. Teil dieses Gespräches ist es auch, den voraussichtlich erforderlichen Zeitaufwand einzuschätzen und damit das Honorarvolumen festzulegen.

Auf der Basis der im Arbeitsgespräch gewonnenen Erkenntnisse erhalten Sie im Anschluss ein individuelles Angebot. Um Ihnen Planungssicherheit zu geben, ist in diesem Angebot ein Pauschalhonorar fixiert.

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